INA SCHOE­NEN­BURG – BLICK­WECHSEL

GALERIE ALTES RAT­HAUS

Egal, wie man zu ihr steht, eines ist klar: An der Familie arbeitet man sich ab. Die Familie ist das Maß, mit dem man sich selber misst. Alles tut man im Ein­ver­ständnis mit oder in Oppo­si­tion zu den Eltern, oder im Ver­gleich mit den Geschwis­tern. Wie man sich selbst wahr­nimmt, hängt auch immer davon ab, wie man die Mit­glieder seiner Familie sieht. Für ihre fort­wäh­rende Arbeit »Blick­wechsel« (seit 2011) foto­gra­fiert Ina Schoe­nen­burg die eigene Familie: sich selbst, ihre Tochter und ihre Eltern in deren Haus auf dem Land. »Blick­wechsel« erzählt vom Erwach­sen­werden und vom Erwach­sen­sein, von Nähe und Distanz inner­halb einer Familie, von Sehn­süchten, ver­gra­benen Ängsten, unaus­ge­spro­chenen Span­nungen und natür­lich von der ein­zig­ar­tigen Liebe, die Eltern für ihre Kinder hegen und umge­kehrt.

Ina Schoe­nen­burg wurde 1979 in Ost-Berlin geboren. Von 2009 bis 2012 stu­dierte sie an der Ost­kreuz­schule für Foto­grafie in Berlin. Seit 2016 ist Ina Schoe­nen­burg Mit­glied der Foto­gra­fen­agentur Ost­kreuz. Für ihr Lang­zeit­pro­jekt »Blick­wechsel« gewann sie 2016 den Prix Exchange Boutographies/Fotoleggendo und 2017 den Vonovia Award für Foto­grafie sowie den Otto-Stei­nert-Preis der DGPh. Ihre Bilder wurden unter anderem in Frank­reich, Ita­lien, Luxem­burg und der Schweiz aus­ge­stellt.

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