JOHANNA-MARIA FRITZ – LIKE A BIRD

GALERIE ALTES RAT­HAUS

Iran, Afgha­ni­stan, Paläs­tina und Dage­stan, Senegal, Indo­ne­sien und Rajasthan in Indien – Regionen, die für ihre schwie­rige poli­ti­sche Lage oder ihre ein­ge­schränkten Lebens­be­din­gungen bekannt sind. Doch ihre Bewohner haben eine Zir­kus­kultur ent­wi­ckelt, die mit dem Rest der Welt ver­gleichbar ist. Johanna-Maria Fritz erzählt von poli­ti­schen Clowns in Gaza, deren Per­for­mance die Absur­dität des Lebens an der Front zwi­schen Hamas und der israe­li­schen Armee wider­spie­gelt, und von Zir­kus­schulen, die afgha­ni­schen Kin­dern einen alter­na­tiven Weg weisen möchten. Sie zeigt die alte Tra­di­tion des Seil­tanzes im Nord­kau­kasus und einen Zirkus im Iran, der trotz isla­mi­scher Dik­tatur Freude und Spaß ver­breitet. Von Per­spek­tiven im Senegal für Artisten der umlie­genden Länder, tra­di­tio­nellem Theater mit Artistik in Indo­ne­sien und Schlan­gen­be­schwö­rern in Indien.

Johanna-Maria Fritz (1994) wohnt offi­ziell in Berlin – in Wirk­lich­keit aber ist sie das ganze Jahr über unter­wegs. Stu­diert hat sie Foto­grafie an der Ost­kreuz­schule und ist seit Anfang 2019 Mit­glied der gleich­na­migen Agentur. Ihre Arbeiten wurden u. a. im Spiegel, der Zeit, National Geo­gra­phic und News­week China ver­öf­fent­licht. Dafür wurde sie mit dem Frie­dens­preis für Foto­grafie, dem Inge-Morath-Award, dem Lotto Bran­den­burg Preis und dem VG-Bild­kunst-Sti­pen­dium aus­ge­zeichnet. Aus­ge­stellt hat sie schon auf der ganzen Welt: on Aus­tra­lien über Frank­reich, Deutsch­land und der Schweiz sowie auch in China und in den USA.

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