DIE STRASSE ALS BÜHNE – STRAS­SEN­FO­TO­GRAFIE

LEI­TUNG: PROF. ROLF NOBEL
DON­NERSTAG 14. MAI BIS SAMSTAG 16. MAI 2020

BESCHREI­BUNG UND ZIEL­SET­ZUNG

Eine gute Stra­ßen­fo­to­grafie zeigt in einer Art Grund­si­tua­tion Men­schen im urbanen Umfeld, deren Mimik, Gestik, Kör­per­sprache oder Inter­ak­tion in der Bezie­hung zum städ­ti­schen Raum eine gewisse All­ge­mein­gül­tig­keit ergeben, die über den eigent­li­chen, win­zigen Moment der Auf­nahme hinaus geht. Mensch und Raum stehen gestal­te­risch in einer Bezie­hung zuein­ander: aus einem Span­nungs­feld zwi­schen Har­monie und Dis­so­nanz ergibt  sich die Grund­si­tua­tion. Die meisten Stra­ßen­fo­to­grafen machen sich bis zum Drü­cken des Aus­lö­sers so gut wie unsichtbar. Erst das blitz­schnelle Heben der Kamera und das Aus­lö­se­ge­räusch rückt sie in die Wahr­neh­mung ihrer Prot­ago­nisten. Aber dann ist die Szene zumeist schon im Kasten. Situa­tion, Moment, Aus­schnitt, Licht, Distanz – alles muss  von dem Foto­grafen in rasend schneller Geschwin­dig­keit erfasst und zu einem Bild zusam­men­ge­fügt werden. Die Stra­ßen­fo­to­grafie, da gibt es kein Drum­her­um­reden, ist eine beson­ders aggres­sive Form der Foto­grafie. Hier ist der Foto­graf im direkten Sinne Jäger und Sammler. Denn das unge­fragte Ablichten von Men­schen auf der Straße ist zumeist nicht nur ein Ver­stoß gegen die Per­sön­lich­keits­rechte, es ist der Arbeits­weise der Pap­pa­razzi gar nicht so unähn­lich.

Erlernt werden sollen in dem Work­shop die recht­li­chen, for­malen und inhalt­li­chen Grund­lagen der Stra­ßen­fo­to­grafie, sowie die ver­schie­denen Methoden des Vor­ge­hens beim Foto­gra­fieren. Dis­ku­tiert werden soll dabei auch die Abwä­gung zwi­schen recht­li­chen Rah­men­be­din­gungen und dem his­to­ri­schen Bedürfnis nach der Doku­men­ta­tion gesell­schaft­li­cher Ent­wick­lungs­phasen.

ABLAUF DES WORK­SHOPS

1.Tag: Ein­füh­rung in die Stra­ßen­fo­to­grafie mit zahl­rei­chen Bild­bei­spielen und Behand­lung der recht­li­chen Grund­lagen.
2. Tag: Foto­gra­fieren der Teil­nehmer im öffent­li­chen Raum. Edi­ting der Arbeiten und gemein­same Bild­be­spre­chung. Film über Stra­ßen­fo­to­grafie
3. Tag: Foto­gra­fieren der Teil­nehmer im öffent­li­chen Raum.Editing der Arbeiten und gemein­same Bild­be­spre­chung
Auf­grund der begrenzten Zeit sollten sich die Teil­nehmer auf lange Work­shop-Tage ein­stellen!!!

WORK­SHOP­LEITER

16 Jahre lang lehrte Rolf Nobel als Pro­fessor an der Hoch­schule Han­nover Foto­jour­na­lismus und Doku­men­tar­fo­to­grafie – vor allem Repor­ta­ge­fo­to­grafie, Rei­se­fo­to­grafie und Stra­ßen­fo­to­grafie. Seit Jahren zählt der Stu­di­en­gang zu den erfolg­reichsten der Welt. Die dort ent­wi­ckelte Lehr­me­thode hat er in zahl­rei­chen Work­shops erfolg­reich ange­wandt. Für seine her­aus­ra­genden Leis­tungen in der Lehre wurde Rolf Nobel 2016 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis aus­ge­zeichnet.

www.rolfnobel.de

Zu den Teil­nah­me­be­din­gungen

Vor­anmel­dungen gerne unter workshops@raw-phototriennale.de!

DIE STRASSE ALS BÜHNE –
STRAS­SEN­FO­TO­GRAFIE

Work­shop­lei­tung
Prof. Rolf Nobel

Termin
Do 14.05. bis Sa 16.05.2020

Ort
Medi­en­haven GmbH
Vor dem Steintor 34 (Atrium)
28203 Bremen

Ziel­gruppe
Jour­na­listen, Foto­stu­denten, ambi­tio­nierte Foto­ama­teure

Teil­nah­me­ge­bühr
300 € Regulär
200 € Schüler, Stu­denten, Aus­zu­bil­dende

Teil­nehmer
max. 12 (Min­dest­alter 18 Jahre)

Was bringe ich mit?
Digi­tal­ka­mera mit Zoom (ca. 28 – 70mm) oder Fest­brenn­weiten (28mm/35mm und/oder ein 50mm). Außerdem einen Laptop (falls vor­handen) und einen Kar­ten­leser.

Work­shop-Nummer
RAW2020.WS12

Kon­takt und Infor­ma­tion
rolfnobel(ät)t‑online.de

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