XIANG YAN – THE INVI­SIBLE CITY

MAR­CUS­HEIDE (OPEN-AIR)

Ange­lehnt an Cal­vinos »Unsicht­bare Stadt«, prä­sen­tiere ich das moderne Bild Shang­hais, das den post­in­dus­tri­ellen urbanen Pro­zess und das mensch­liche Lebens­um­feld reflek­tiert. Im Mit­tel­punkt dieses Pro­jekts steht der Stadt­dschungel im Zen­trum der Metro­pole, der die Bezie­hung zwi­schen den städ­ti­schen eis­kalten Kon­struk­tionen und der Natur unter­sucht. Im Bezirk Pudong im Osten der Stadt prä­sen­tierte ich den ver­las­senen Shanghai World Expo Park, ein­schließ­lich der ver­las­senen rus­si­schen, fran­zö­si­schen und spa­ni­schen Pavil­lons. Die Frei­flä­chen vor diesen Pavil­lons sind Pavil­lons anderer Länder, die jetzt Einöde sind. Über­mä­ßige Raum­nut­zung und Über­ent­wick­lung sind eine Ent­wick­lung chi­ne­si­scher Mega­ci­ties. All die­ab­ge­lich­teten Gebäude waren einst Sym­bole für Wohl­stand. Die Phan­tasie und Ver­zer­rung des rei­chen und schönen Lebens der west­li­chen Welt hat aller­dings kalte und taub gewor­dene Städte geformt.

Xiang Yan ist 1990 in Hang­zhou, China geboren und seit Oktober 2019 teil des Mas­ter­stu­dios »Kultur und Iden­tität« an der Hoch­schule für Künste Bremen. Nach einem Bachelor in Foto­grafie an der »Com­mu­ni­ca­tion Uni­ver­sity of Zhei­jang«, schloss er in Shanghai seinen ersten Master in Foto­grafie ab, bevor er beschloss nach Deutsch­land zu kommen. Xiang Yan stellt seit 2014 bei inter­na­tio­nalen Fes­ti­vals und Aus­stel­lungen aus. Er lebt und arbeitet in Bremen.

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